Autor: JD-Fotografie

Mein Motto: Der Weg ist das Ziel

Rentner und ihre Hobbys

09.08.2018

Auch Rentner haben Hobbys. Wäre ja auch sonst schlecht.

Da der Tag wie jeder weiß, 24 Stunden hat und man davon etwa 8 Stunden schläft, ist noch genug Zeit neben der normalen Hausfrauenbeschäftigung
wie einkaufen, kochen, waschen, Internet und lesen und natürlich den GöGa verwöhnen,

Also sucht man sich ein neues Hobby – wie zum Beispiel MALEN.
Nee, nicht nach Zahlen, nix vorgegebenes ausmalen, sondern richtig so frei Schnauze.
Man nehme eine Staffelei, ein paar Tuben mit Acrylfarbe und eine Leinwand.
Jetzt noch eine Vorlage.
Eines unserer 100.000 Digital-Fotos aus den letzten 16 Jahren wird dafür Pate stehen.

Man (Frau) fängt ja erstmal klein an.
Wie man auf der Staffelei sieht, soll es der OTTO-Turm in Pilsum,
Nähe Greetsiel/Ostfriesland werden.

Denn man tau . . .

Zwischenbericht

Es wird laaaaaaaaaaang, also bitte Kaffee holen oder vorher gemütlich hinsetzen 😉
Der 21.1. fing damit an, daß die Sachen die wir unbedingt mitnehmen mussten, nicht ins Auto paßten, da ich die Sachen in Behälter gepfercht hatte, die nicht in den Kofferraum wollten. Hab dann ein paar kleinere Sachen rausgelassen, wir haben den Rücksitz soweit vollgepackt daß ich dann doch noch so 50 cm Platz zum Sitzen hatte, war ja nicht weiter schlimm für die 230 km 😉

Empfangen wurden wir von traumhaftem Wetter, wird nicht jeder so sehen, aber wir schon, das Fotografenherz meines Schatzes hat gleich höher geschlagen. Nebel bzw. Dunst, Reif und Schnee, herrlichst.

Angekommen an der FeWo (2 km von unserer Wohnung entfernt) konnten wir gleich einchecken, unser Vermieter meinte, daß die Leute die bisher die Wohnung hatten (Monteure) noch alle Sachen in der Wohnung gehabt hätten, also noch nicht ausgezogen sind. Worauf ich dann meinte, und was ist wenn die wiederkommen? Unsere Sachen sind doch jetzt hier drin. Er meinte wir sollten uns keine Gedanken machen, er würde gleich das Schloss auswechseln.
Wir sind dann ersts mal zu UNSERER Wohnung gefahren, wo wir uns dann mit unserer Vermieterin getroffen haben und erhielten unsere Schlüssel. Nun waren wir also endlich auch schlüsselmäßig Mieter.

Dann haben wir den ganzen Kram den wir unbedingt brauchen, ausgepackt, unsere Balkonstühle aufgeklappt und in unserem Wohnzimmer gesessen 🙂

Und dann haben wir angefangen die eine oder andere oder fast alle Wände zu messen, kannten wir doch nur den Grundriss und haben in gutem Gottvertrauen die Möbel danach bestellt.

Ja, da kam dann Freude auf. Denn die Wand im Schlafzimmer an die der Kleiderschrank kommt, sollte 4,09 m sein, mit Tür auf dann 3,20 m. Paßt vorzüglich, denn unser Kleiderschrank hat eine Breite von 298,5 cm.

GLAUBE NIE EINEM MASSTABSGERECHTEN GRUNDRISS EINES BAUTRÄGERS BZW. ARCHITEKTEN, du bist verraten und verkauft. Denn……………………. tadaaaaa, im Schlafzimmer wo eine gerade Wand für den Kleiderschrank sein soll, ist ein 20×20 großer ????? sodaß uns an Platz nur 295 cm stehen. Scheisse, oder?

Die einzige Möglichkeit die wir sehen, ist nun den Kleiderschrank um diese 20 cm von der Wand wegzustellen, damit wir die gesamte Breite haben. Geht nicht anders. Doch ginge anders, aber dann gine die Schlafzimmertür nie weit auf, was auch mehr als doof wäre.

Heute morgen dann klingelte der Wecker  um 6, um 07.15 Uhr kam das Taxi, und brachte uns zur Wohnung, hatte sich doch der Teledoof-Mensch zwischen 8 und 13 Uhr angekündigt. Irgendwie merkwürdig in einer leeren Wohnung, ohne Licht, also nur da wo diese Spots in der Decke sind.

Ich bin dann erst mal zur Tanke gegenüber um einen leckeren Koffi Togo zu holen. Der Mensch kam dann um 9 Uhr, und kam direkt wieder hoch nachdem er im Technikraum war. Es wäre gar kein Kabel für unsere Wohnung da, es ginge zwar von hier oben ab käme aber unten nicht an. Also kann er nix machen.  Bericht ausgefüllt, währenddessen haben wir unsere Vermieterin angerufen, damit ER ihr erklärt was Sache ist und was gemacht werden muss. Der Elektriker der diese Sachen hier im Haus gemacht hat, müsste dafür sorgen, daß das Kabel da wäre, dann könne er auch seine Arbeit machen. Weg war er, unsere Vermieterin 10 Min.später da und noch ne Viertelstunde später der Elektriker, der das Kabel sofort fand, es stand sogar eine 10 drauf für Wohnung 10.

Hin und her, den nächsten Teledoof Termin haben wir nun am 29.01.

Das nächste war dann, daß wir mitteilen mussten, daß der große Kühlschrank nicht in den Fahrstuhl paßt und deshalb mit 3 Mann geliefert werden muss. Kühlschrank, Lattenroste und Sofa sollten Mittwoch kommen, haben Sie uns Freitag noch telefonisch mitgeteilt. Nun kommen nur zwei Teile, wann der Kühli kommt, keine Ahnung.

Dann wollte ich im Bad schon mal ein Rollo dran machen, damit uns keiner beim Pi….ln begucken kann. Schickes Rollo hab ich ausgesucht, zum Klemmen, tja wenn die Klemmdinger passen würden, denn dafür sind die Rahmen zu breit. Also bei A..zon neue bestellt die man auf die Weite verstellen kann. Kommen Donnerstag.

Eine Badewannenliegeprobe hab ich auch schon gemacht, die Wanne ist schätzungsweise 20 cm länger und auch ungefähr so viel breiter, da paßt dann auch das kleine Schwergewicht Doro rein 😉

Dann waren wir noch zum Rathaus, wir sind umgemeldet und nun Bürger ORFs, also zugereiste Ostfriesen. Morgen ist mal nix, also ist ausruhen angesagt, ist auch nötig, die Knochen schreien laut. Bis bald Ihr Lieben, es geht munter weiter.

Kommste heute nicht, kommste morgen

Ich wußte ja schon, daß in Ostfriesland die Uhren langsamer laufen – aber so langsam??? Wie konnten die nur ihr Land aufbauen? Hat wahrscheinlich einige 100 Jahre gedauert. Wie ich zu dieser Annahme komme, ganz einfach. Es sollte bei der Bank unserer neuen Vermieterin in OFEN ein Mietkautionskonto angelegt werden. Nachdem die Vermieterin ihren Banker schon zweimal angemailt, bzw. angerufen hat, schieb er uns eine Mail mit Bitte um Kontodaten, sowie unsere aktuelle Anschrift.

Ich hab den Scanner angeschmissen und unsere BPA’s eingescannt und als PDF-Datei an die RE-Mail angehangen. Bin davon ausgegangen, daß das Konto, worauf 2 MM als Kaution eingezahlt werden dann zur Verfügung steht. Weit gefehlt. Das ist jetzt auch schon wieder eine Woche her.

Bei dieser schnellen Arbeitsweise wäre ich hier schon vor die Tür gesetzt worden