Sache mit X – die Zweite

01.05.2018

Ich danke Euch für die Kommentare, und ich sehe es so wie jeder einzelne von Euch. Ich dachte auch, sicherer gehts nicht und wie Conny schreibt, Kinder lernen auf einem Dreirad das fahren, alles richtig. Keiner verstehts, ich am wenigsten. Aber es geht nicht, ich packs nicht, und ich würde gerne jedem von Euch die Möglichkeit geben, sich darauf zu setzen und das Gefühl zu bekommen wie das ist. Ich weiß doch auch nicht wieso ich so reagiere, aber dieses Gefühl der Angst ist Oberscheisse und das will ich nicht mehr empfinden müssen. Und abwarten und noch ein bisschen immer wieder üben, es geht einfach nicht, und es muss abgeholt werden, denn ich kann nicht ein Teil für fast 900 Euro unten stehen lassen und nicht nutzen.

Es wird so um den 10. Mai herum abgeholt und ich glaube nicht, daß der Sattel bis dahin meinen Poppesch noch mal sehen wird.

Eine Sache mit X- das war nix

30.04.2018

Tja, das Fahrradthema hat sich für mich erledigt, jedenfalls das Dreiradthema. Nachdem wir das Rad fertig gemacht hatten, habe ich am Samstag, als der Parkplatz am Haus fast leer war, ein bisschen geübt. Übertrieben gesagt, ein bisschen, denn ich bin ein bis zweimal einige Meter gefahren, um dann mit wackeligen Bein und Herzklopfen wieder abzusteigen. Mir war gar nicht gut, es fühlte sich dort, wo das Herz sitzt, wie ein ganz schlimmes Angstgefühl an. Wir haben wieder „eingeparkt“ und sind hoch. Ich war echt den Tränen nah, denn ich hatte mich so sehr darauf gefreut mit dem Teil vor allem sicher überall hier rum zu fahren.

Heute hab ich mir dann ein Herz gefasst, mich fahrradtauglich angezogen und hab das Rad erst mal vom Parkplatz über die Hauptstrasse in eine Nebenstrasse geschoben, wo es sonst immer gaaaaaaanz leer ist. Heute hatten sich anscheinend alle Autos aus ORF dort verabredet. Also bin ich wieder zurück (schiebend) und ans Wasser, wo rechts und links der Wieken eine Strasse ist, aber wo überall nur kleine Häuschen stehen und es dementsprechend ruhig ist. Ich mich auf den Sattel gesetzt, Fuß auf die Pedale, Strasse ganz leer, alles frei und dann war eine Art Blackout, Herzrasen, Zittern, weiche Knie. Ich bin abgestiegen, und hab das Teil heimwärts geschoben und bin dann erst mal auf mein Bett gefallen mit den Worten: Es geht nicht, ich kanns nicht, wir lassen es wieder abholen.

Jürgen hat dann bei dem Shop angerufen und es wird nun in ca. 10 Tagen wieder abgeholt.

Ich werde dann, wie eigentlich vorgehabt, hier im Ort ein „normales“ Rad leihen und versuchen wie es damit ist. Die letzten Räder hatten wir 2005, und haben damit ein paar Touren gemacht, meist so im Schnitt 20 km ( und jetzt hab ich noch nicht mal einen Meter heute geschafft). Es muss doch möglich sein, wenigstens hier vor Ort mal eben irgendwohin zu fahren, wo es zu Fuss zu weit ist, soll ja kein Marathon werden.

Millionen Menschen fahren Rad, und von den 11000 Einwohnern hier im Ort fahren bestimmt 10500 😉 das muss doch möglich sein, daß ich das auch schaffe.

Und jetzt geh ich mich ärgern, weil ich so blöd bin. Ich wünsche Euch eine Gute Nacht

Nun wird es amtlich

27.04.2018

Heute morgen war ein Rentenversicherungsmensch hier bei uns und hat mit mir zusammen meinen Rentenantrag ausgefüllt. Nun dauert es 3-6 Wochen bis ich Bescheid bekommen werde und dann ab 01.07.2018 zu den Rentnern gehöre. Sobald der Bescheid da ist, kann ich dann auch den Antrag auf Betriebsrente stellen und dann sehen, was 41 Jahre Berufsleben so bringen 😉

Es ist da!!!

23.04.2018

Heute zwischen 10 und 14 Uhr sollte mein Fahrrad geliefert werden, um kurz vor 9 schellt es und durch die Sprechanlage höre ich: Ich soll hier ein Fahrrad anliefern. Ich also runter und als ich die Haustür öffne werde ich förmlich erschlagen von einem Karton 220 cm hoch 90 breit und 1 m tief. Meine Frage nach dem Mitnehmen der Umverpackung wurde verneint, nur das Holzdingen drunter, das nähme er mit. Er hat mir den Karton dann vor unseren Geräteraum gefahren und da stand ich nun mit meinem Kartönchen 😉 Ich habs dann erstmal irgendwie geschafft diese riesengroßen Klammern zu lösen und da stand es dann, hochkant und wie ein sich aufbäumendes Pferdchen mit einem Holzgestell unterm Hintern. Irgendwie hab ich es geschafft, das Rad von dem Holzgestell zu lösen und mit viel Kraft ( immerhin wiegt das Teilchen 27 kg) aus dem Karton zu ziehen, Gott sei Dank war  unsere Nachbarin nicht da, also war der Carportplatz frei. Da das Rad für den Transport Lenker bzw. Vorderrad schräg hatte und ich kein Werkzeug hatte, bugsierte ich es irgendwie durch die Tür. Und da steht es nun und wartet drauf, fahrtüchtig gemacht zu werden.

Ich hatte gerade angefangen den Riesenkarton zu zerteilen ( der erste Schnitt war schon gesetzt) da fiel mir ein, was wenn es nicht funktioniert, kaputt ist oder ich damit nicht zurecht komme? Die nehmen das doch nur zurück, wenn ich den Karton noch habe. Also habe ich versucht durch eine normale 80er Tür das Ding ins Schapp oder wie man das nennt zu schieben, aber mit schieben gings nicht, also hab ich geschubbst, gedrückt und ein bissel getreten, und nu liegt der Karton auf dem Rad, also mit Fahren ist noch nix.

Aber ich werde berichten!

Zwei kleine Geschichten noch dazu: Am Samstag spätnachmittags rief Jürgen mich auf unseren Balkon: Guck mal da unten, auf dem Parkplatz. Da fuhr doch wirklich eine Frau mit einem Seniorendreirad ihre Runden. Ich gleich Schlüssel geschnappt und runter. Das wollte ich genauer wissen. Ich hab sie dann angesprochen und sie meinte sie kann gar kein Fahrrad fahren und da sie mit ihrem Mann hier aber die Gegend erkunden will hat sie sich für ein solches Rad entschieden. Der Herr vom Fahrradgeschäft war dabei und überreicht mir gleich seine Karte. Beim Recherchieren im Internet stellte ich dann aber fest, daß das Rad was die Dame nun hat, das gleiche wie meins, nur in einer geileren Farbe ist, aber dafür doppelt so teuer.

Weitere Geschichte: Vorne der Carport, dahinter unser Geräteraum. Da wir ja kein Auto haben, hat unsere Vermieterein freundlicherweise den/das Carport weiter vermietet, und dadurch unsere Miete etwas reduziert. Nun parkt da jeden Tag ein Auto, und je nachdem wie es parkt, kommt ich ( mit dem Riesenrad 😉 Wortspiel!) nicht da rein. Also hab ich dem Auto einen Zettel an den Scheibenwischer geklemmt und zusätzlich an die Scheibe unseres Schapps ob man sich so einigen kann, daß der Wagen so geparkt wird damit ich gerade mit dem Rad da rein kann. Die nette junge Dame auf dem EG hat bei uns geschellt und es mir zugesagt, jetzt warten wir mal ab, ob…….

Hier ein Foto aus dem Katalog

Darf ich vorstellen?

Elke, bitte wegschauen!!!!!!

12.04.2018

Das ist unser neuer Balkonbewohner, er hört auf den Namen:
HERR TUTNIX

Er wird Herrr Tutnix genannt,
weil – er steht da in der Ecke des Balkons und schaut blöde aus seinen Froschaugen 😉 und tutnix
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Nee, so ganz stimmts nicht. Er hält ja einen gelben Regenschirm (passend zu seiner gelben Jacke)
an seinem linken Vorderbein (beim 2-Beiner, also bei uns Menschen, sind das die Hände)
und rechts trägt er einen braunen Topf mit einer undefinierbaren roten Blume.
.
Wir haben mit dem Aufbau diverser Holzteile zu einem Hochbeet und der Bepflanzung diverser Behältnisse noch genug zu tun und Herr Tutnix schaut nur dumm dabei zu.
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(Da kommt übrigens ein ganz  alter Witz von früher zur Geltung:
Warum sitzt der Frosch auf der ERDAL-Dose und grinst? Er kann da sitzen und die anderen müssen wichsen 😀
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Ach nee, nix mit Schweinkram hier!

Wir werden schon was passendes an Arbeit für ihn finden . . .😘 Vielleicht die Wettervorhersage? Wenn Schirm nass: REGEN  Wenn Schirm trocken und Blume wächst: SONNE

Und noch einen Mitbewohner haben wir, nicht so groß wie Herr Tutnix und auch nicht ganz so farbig, aber KREIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIISCH:

 

Ich sammle Ideen

02.04.2018

Da ja nun*räusper* der Frühling naht ( heute morgen waren hier 3 Grad, allerdings im Minusbereich) bin ich auf Ideensuche bezüglich unserer Terrasse. Einen Plan was an Balkonmöbeln wo stehen soll, habe ich schon gemacht, allerdings geht es mir jetzt um Blumen und Pflanzen.

Bis jetzt haben wir 5 Blumensäulen aus Rattan, und einen Dreierkasten. Auf den Fotos sieht man die Verkaufsfotos von Tchibo, da ich hier noch keins davon gemacht habe. Und nachdem wir gemeinsam drei Festplatten durchforstet haben nach der Sommer bzw. Herbstbepflanzung unserer Rattandinger, aber nichts gefunden haben, hier dann ein einziges Winterfoto. Anscheinend sind die Fotos zwischen Essen und Orf aus dem Umzugswagen gepurzelt.

Ausserdem möchte ich noch zwei ganz große Blumentöpfe hinstellen, die ich noch kaufen werde. Sowas in dieser Art, aber in grau wie im Hintergrund:

Und nun geht es darum, was pflanze ich, was nicht sofort wieder kaputt geht bzw. die Fleppen hängen läßt? Grün ist eine Farbe die kennt mein Daumen gar nicht 😦

Ich möchte es richtig schön bunt und viel, was aber auf jeden Fall dabei sein sollte, sind ein oder auch zwei Buchsbäume, als Kugel.Und etwas wo man lange was von hat, hier spreche ich jeden an, der den supergrünen Daumen hat und  gut mit Blumen kann, in allererster Linie aber Gitte und Elke, aber auch alle anderen, gerne herbei mit Vorschlägen. Aber möglichst nichts was man überwintern muss, da hab ich so gar nix von weg 😦

Ach ja, genau den hätte ich auch gerne, ich hab mich sooo in ihn verknallt, aber leider waren nur noch zwei da 😦 und bis ich da mal wieder hinkomme……….

 

 

Erster Schlafbesuch, Geburtstag und erster Restaurantbesuch hier

21.03.2018

Die letzten drei Tage hatten wir lieben Family-Besuch, allerdings das erste Mal in unserem Leben und Zusammenleben Schlafbesuch und es war so schön und hat einfach alles gepaßt. Nach unserem Umzug hierher hatte Jürgens Schwester und meine Schwägerin uns gesagt, daß sie sehr gerne ihren Geburtstag dieses Jahr bei uns in der neuen Heimat bzw. Wohnung verbringen möchte. Wir waren so begeistert von dieser Idee und vorgestern war es dann so weit, leider war es beruflich nicht länger machbar und so ist sie eben leider schon wieder abgereist. Aber mit dem Versprechen, bald wieder zu kommen.

Gestern morgen haben wir ein ganz gemütliches Geburtstagsfrühstück genossen

den Tag mit viel erzählen und einem schönen Spaziergang genossen und abends sind wir dann nach Barßel, ca. 10 km entfernt zu einem Restaurant gefahren, wovon wir von anderen schon sehr viel und Gutes gehört hatten.

Und wir wurden nicht enttäuscht. Das Restaurant liegt direkt am Wasser, und es ist ein amerikanisches Steakhouse. Schon beim Hereinkommen empfängt einen ein tolles Ambiente, was wie ich finde gar nicht so auf den Fotos herüberkommt. Deshalb gleich hier die Verknüpfung zu der Bildergalerie von der Seite des Restaurants.

Die Bedienung empfing uns in typischer Kleidung, Jeans, kariertes Hemd und Cowboyhut, die Weinkarten befanden sich auf großen Weinflaschen die auf den Tischen standen. Vorab gab es Brötchen, frisch gebacken und eine Kräuterbutter, sowas von leicht und fluffig ( wir haben uns gefragt, wie man so etwas so locker bekommen kann) und einem Geschmack, der Wahnsinn, ausserdem ein kleines 10 cm hohes Eimerchen mit Erdnüssen zum Knabbern 🙂

All das und die Gerichte seht ihr in der Collage und es war so lecker…………

Die Nachspeisen zeig ich hier mal nicht, eine vollgesabberte Tastatur macht sich nicht so gut 😉

Als wir dann so richtig gut gesättigt das Restaurant verließen und auf unser Taxi warteten, konnten wir vom Restaurant von aussen noch ein paar Bilder zur blauen Stunden machen:

Satt und zufrieden haben wir dann bei uns den Abends ausklingen lassen. Liebe Biggi, Gitte, Kleene wir hoffen du kommst ganz ganz bald wieder 🙂 Wir haben dich ganz doll lieb